Rettet die Weper!

Nächste Termine:

 

Der nächste “Runde Tisch Regenerative Energien” findet NICHT am 27.4.2016, sondern am 30.5.2016 statt.

Lesen Sie ->hier die ganze Mail von Frau Müller-Otte mit der Terminverschiebung und weiteren Informationen u.a. zu Windenergie-Projekten in und um Moringen.

 

Windkrafträder auf der Weper …

  • zerstören die Natur und unsere Landschaft!
  • machen Moringen als Wohnort unattraktiv!
  • sie entstellen unsere Heimat!
  • entwerten Immobilien und Grundeigentum!
  • gefährden unsere Gesundheit durch Schlagschatten, nächtliche Blinklichter und Lärm!

 

Auf der Weper sollen bis zu sechs Windkraftgroßanlagen mit einer Höhe von ca. 200 Metern gebaut werden!

Die Bürgerinitiative „Tatort Weper – Gegen Windkraft auf der Weper“ hat sich gegründet, um die Weper so zu erhalten, wie wir sie heute kennen und schätzen!
Wir wollen den Moringern die Chance geben, sich eine eigene Meinung zu bilden und Ihnen den Raum geben, diese auch zu äußern! Daher informieren wir über Risiken und machen Entscheidungen der Stadt/Politik transparent, bevor die Pläne fest stehen!
Durch die Lage des Windparks auf der Anhöhe der Weper im SüdWesten der Stadt Moringen sind nahezu alle Moringer Bürger von Lärm, sich bewegenden Schatten und nächtlichen Blinklichtern betroffen!

Jetzt können Sie noch was tun!

Wenn viele Bürgerinnen und Bürger zeigen, dass sie gegen diese Pläne sind, könnten wir zusammen den Bau verhindern.  Deshalb:
  • Informieren Sie sich!
  • Unterschreiben Sie auf unseren Unterschriftenlisten!
  • Kommen Sie zu den Ratssitzungen!
  • Kommen Sie zu den Treffen der Bürgerinitiative.

Wir wollen keine Windkraft
auf der Weper!

Jetzt aufstehen! Jetzt Gesicht zeigen!

 

 

22 Kommentare zu “Rettet die Weper!

  1. Heinfried Duncker

    Die Schädlichkeit von Infraschall für den in der Nähe lebenden Menschen ist deutlich , wenn auch nicht 100 %ig, nachgewiesen. Die tötlichen Folgen der Windräder für Vögel ist evident. Der Gewinn der Betreiber ist so gut wie sicher. Was zählt also der Rest, der noch nicht 100 %ig nachgewiesen ist? Die Zulassung neuer Technologien ist in Europa eigentlich daran gebunden – im Unterschied zu den USA – dass die Ungefährlichkeit nachgewiesen ist und – nicht wie in den USA – somit die wegen des Zweifels erfolgte Zulassung nur nach eindeutigem Nachweis der Schädlichkeit zurückgezogen werden muss, wenn die Schäden schon eingetreten sind. Auch dies ist in der Diskussion um TTIP ein nicht zu vernachlässigender Unterschied, aber im Bereich der Windkraft führen wir es wegen der “natürlichen” Energiegewinnung heimlich ein.
    Leider kann ich bei der Gründungsversammlung nicht dabei sein, unterstütze aber den Gedanken und die Initiative.

  2. Wolfgang Tiefert

    Liebe Moringer Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

    eine tolle Seite und ein guter Auftakt mit Eurer Infoveranstaltung am 01.07. Leider kann ich aus Termingründen nicht teilnehmen, was ich wirklich sehr schade finde. Ich habe den Artikel der HNA bereits auf unserer Webseite unter aktuelles und auch auf unserer facebook Seite gepostet. Ich werde gleich noch einen Link zu Euch auf unsere Seite setze und würde mich freuen wenn Ihr uns auch verlinken würdet.

    Bis bald

    Liebe Grüße und viel Erfolg

    Wolfgang Tiefert

  3. Herr Ganzheitlich

    Was mich an der Sache am meisten stört wäre eine Zwangsenteigung von Wohn- und Lebensqualität zu Lasten aller Einwohner von Moringen und Umgebung. Profitieren (und das auch nur finanziell) von dem Windpark würden nur die Flurstücksgrundbesitzer (wahrscheinlich weniger als eine Hand voll) und die Betreiber-Unternehmung.
    Wer glaubt die Stadt und damit die Bürger würden durch sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen profitieren und entschädigt ist auf dem Holzweg. Gewerbesteuern werden am Hauptsitz der Unternehmung erhoben, die Stadt sieht von diesen Steuern nichts. Darüberhinaus ist es gängige Praxis durch ausgefeilte Abschreibungsstrategien die Steuerschuld (wenn sie denn hier anfallen würde) gezielt zu minimieren und weit in die Zukunft zu verschleppen (bis die Betreiber Gesellschaft auf dem Papier pleite ist und einfach eine neue gegründet wird ohne Steueraltlasten aus der Vergangenheit). Ich befürchte unsere Stadtverwaltung und die Verantwortlichen sind gegenüber solchen Konzernen chancenlos und überfordert in der Vertragsgestaltung, weil der Konzern sich naturgemäß die besseren Experten und Juristen leistet. Der Bau von Windkraftparks ist für Investoren sehr interessant weil staatlich gefördert und gewollt (EEG). Durch die Förderung können relativ hohe Renditen erzielen werden. Je mehr Projekte realisiert werden, um so mehr Rendite für die Unternehmungen. Nur so kann ich es mir erklären, warum 5-6 riesige Windkrafträder (die Fotos sind nicht übertrieben, nur die Rotoren zeigen in die falsche Richtung) auf der Weper überhaupt zur Debatte stehen. Halb Moringen hat sein Wohnzimmer nach Westen auf die schöne Weper ausgerichtet und genau da sollen die Dinger stehen? Fest steht die Kisten sind nicht lautlos, blinken nachts und werden einen rotierenden Schatten auf die gesamte Stadt werden, vom Intraschall mal garnicht zu reden an dieser Stelle ☺ Die Natur ist ein Faktor, der leider nicht jedem wichtig ist, mir jedoch schon. Wahrscheinlich ist kein Rotmilan oder Fledermaus zum schützen mehr übrig nach dem Bau der Anlage, wenn man Zahlen hört von 15000Kubikmeter Zement pro Fundament. Bei einem vierachsigen Fahrmischer (8-9m^3) wären das 1765-LKW Touren pro Anlage nur für das Fundament, bitte verbessert mich (generell) wenn ich hier falsch liege! Es wäre etwas heuchlerisch die Natur primär als Argument vorzuschieben, um die Verhinderung der Anlage zu rechtfertigen.. Aber das ist ja auch nicht nötig, die Ist-Situtation und die (nicht alle hier erläuterten) Hintergründe sollten Anlass genug geben gegen Windräder auf der Weper zu sein. Ich bin auch für erneuerbare Energien und würde lieber ohne Atomstrom leben, aber die Standortauswahl sollte doch nicht nach dem Recht des Stärkeren erfolgen und es sollten Ort gewählt werden, wo es so wenig wie möglich unser Leben beeinträchtigt (z. B. alte Truppenübungsplätze, verlassene alleinstehende Industrieanlagen, an Autobahnen, dünn besiedelte Gegenden, ja natürlich auch offshore, wenn der Netzausbau entsprechend im Vorfeld realisiert wurde). Windturbinen (praktisch kleine Röhren mit Innenrotoren) z. B. als Alternative würden eine sehr viel kostengünstigere Produktion erlauben, weil die Peripherie der Anlage kleiner gehalten werden kann bei gleicher Leistung. Auf Dauer kann es nur ein Energiemix aus allen erneuerbaren Energien sein. Ein möglicher Standort sollte dennoch stets mit Bedacht gewählt werden. Das impliziert eine ganzheitliche Betrachtung aller beeinflussenden Faktoren und die Analyse aller möglichen Konsequenzen für die Betroffenen. Macht euch das klar, nicht das es in ein paar Jahren heißt, ja hätte ich gewuß wäre ich …oder ähnliches!

    1. Herr Ganzheitlich

      Ups kleiner Übertragungsfehler es sind wohl nur 1500 qm^3 als etwas über 170 Lkw-Touren, trotzdem nicht unerheblich ! Sorry für den Fehler…

  4. Profilbild von Manfred DuckschManfred Ducksch

    Neben den geplanten kurzfristigen Aktionen sollte unsere langfristige Strategie darauf ausgerichtet sein, die 2000 m Entfernungs-Regelung der Bayern auch für alle anderen Bundesländer bei der Politik einzufordern. Was in Bayern möglich ist, muss auch für den Rest der Republik nach dem Prinzip „gleiches Recht für Alle“ gelten. Es ist kein Geheimnis mehr, das die Landesregierungen vor dieser Forderung der Bevölkerung zurzeit die meiste Angst haben. Also mein Vorschlag: durch geeignete Maßnahmen den Bau der Monster-Windräder solange wie möglich verhindern bzw. hinauszögern, bis die 2 km-Regelung auch in Niedersachsen zum Standard wird. Für die Übernahme dieser Regelung müssen bei den kommenden Aktionen sowohl die Bürger wie auch die Politiker sensibilisiert werden!

  5. Klaus Müller

    Gegen Windenergie lassen sich viele Argumente finden. Bevor die Energiewende aber ganz abgeschafft wird, sollte man nochmal überlegen ob man für Atomenergie Argumente findet. Hier die Überschrift zu einem aktuellen Artikel:

    Nuklearer GAU wahrscheinlicher als gedacht
    Nach Berechnungen von Forschern des Max-Planck-Instituts für Chemie sind schwere Reaktorunfälle alle 10 bis 20 Jahre wahrscheinlich. Westeuropa trägt das weltweit höchste Risiko einer radioaktiven Verseuchung durch einen Super-GAU. Ein Viertel der radioaktiven Partikel fliegt zudem weiter als 2.000 Kilometer.

    http://www.energiezukunft.eu/die-kritische-seite/nukleare-gau-wahrscheinlicher-als-gedacht-gn103069/

  6. Ohne Namen

    7ch finde es prinzipiell ja sehr gut wenn alles hinterfragt wird aber jetzt wird es so langsam persönlich. Es geht auf keinen Fall das hier wie heute 28.9.2015 in der Zeitung erschienen, die Bürgermeisterin mit Vornamen persönlich angesprochen wird. Auf der letzten Bauausschuss-Sirzung wurde doch ganz klar dargestellt, das der Rat und nicht die Bürgermeisterin alleine darüber bestimmen. U.a. anderem war hier auch Herr und Frau Utermark anwesend.
    Alle wollen “grünen” Strom aber keiner will Kompromisse eingehen. Ist ja auch kein Problem, dann fahren wir halt Würgassen wieder hoch. Das steht ja noch und ist im Schadensfall keine 50 km weg.
    Ich denke das beide Seiten vernünftig aufeinander zugehen sollten und miteinander REDEN und nicht nur vorwerfen.

    1. Profilbild von Burkhard CarstensBurkhard Carstens Autor des Beitrags

      Vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich freue mich sehr, dass diese Plattform zur Diskussion genutzt wird.

      Den Text auf unserem Banner verstehe ich nicht als Angriff oder Vorwurf, sondern als legitime Aufforderung.

      Sicherlich bestimmt nicht die Bürgermeisterin alleine über die Ausweisung von Windvorrangflächen, aber in diesem Fall eben auch nicht der ganze Rat, sondern nur der Verwaltungsausschuss, also 7 von 21 Ratsmitgliedern. Und ich gehe davon aus, dass Frau Müller-Otte entschieden hat, den Beschluss “im kleinen Kreis” hinter verschlossenen Türen zu fassen, statt den ganzen Rat in einer öffentlichen Sitzung darüber abstimmen zu lassen. Die von der Bürgermeisterin in ihrem Wahlkampf viel beschworene Bürgernähe und Transparenz bleibt da meiner Meinung nach auf der Strecke. In meinem Beitrag “Banner-Aktion” bin ich bereits näher auf unsere Überlegungen dazu eingegangen, daher möchte ich hier nur noch zu den anderen Punkten Stellung nehmen.

      Alle wollen “grünen” Strom aber keiner will Kompromisse eingehen.

      Leider ist Windkraft kein grüner Strom – zumindest nicht von Großanlagen in Moringen. Einerseits führt der massenhafte Bau von Windkraftanlagen zur erheblichen Zerstörung dessen, was angeblich geschützt werden soll, unserer Natur. Andererseits bringen Windkraftanlagen keine nennenswerten Einsparungen bei der CO2 Emission. Schattenkraftwerke, Handel mit CO2-Emissionszertifikaten und der in vielen Effizienzstudien unterschlagene CO2-Ausstoß für die Produktion, Installation und Rückbau der Anlagen stellen den Klimavorteil doch erheblich in Frage. Zieht man dann noch die Naturzerstörung und den CO2 Ausstoß beim Bau gigantischer Stromtrassen in Betracht, kann man derzeit nicht wirklich von “grünem” Strom reden.

      dann fahren wir halt Würgassen wieder hoch.

      Keiner will Atomstrom – außer denen, die gut daran verdienen. Und da dürfte das Hauptproblem der Energiewende liegen. Große Windparks sollen große Kraftwerke ersetzen, damit große Energieversorger weiter gut verdienen. Die Förderung dezentraler Stromversorgung und kompakten Speichertechnologien würde viel mehr für den Klimaschutz bringen, aber dabei blieben die großen Energieversorger auf der Strecke.

      Ich bin nicht generell gegen Windkraft, aber man sollte sie da einsetzen, wo es effizient und sinnvoll ist und wo es dem Menschen mehr nützt als schadet.

      1. Ohne Namen

        Ich glaube nicht, das die ganze Sache hinter “verschlossen Türen” stattfindet. Ich denke eher, es traut sich keiner ein Wort darüber zu sagen da sonst eventuell Fragen kommen die unangenehm sind.
        Thema Bürgernähe: es steht jedem frei, die Bürgersprechstunde für ein persönliches Gespräch unter 4 Augen zu nutzen und nicht mit 5 Mann auf einer Person rum zu hacken. Was auf der Bauausschuss-Sitzung abgelaufen ist ging garnicht. Ein GESPRÄCH ind der Sprechstunde hilft da mehr als eine große Versammlung bei der alle in eine Richtung schießen.

        1. Profilbild von Burkhard CarstensBurkhard Carstens Autor des Beitrags

          Nun, eine nichtöffentlichen Sitzung findet quasi hinter verschlossenen Türen statt, d.h. weder Bürger noch Presse haben Zutritt.
          Während ich die Bürgersprechstunde für eine gute Idee halte, ist es doch etwas anderes, Fragen öffentlich zu stellen und zu beantworten, denn dann gibt es Zeugen. Natürlich ist es schwieriger, zu seinen Meinungen und Entscheidungen öffentlich zu stehen, als Beschlüsse nichtöffentlich zu fassen oder anonyme Kommentare zu schreiben.

          1. Ohne Namen

            Ach jetzt die Geschichte weil man mal jemanden hat der eventuell auch mal Gegenargumente hat. Und die sind bis jetzt noch nicht alle genannt.

      2. Ohne Namen

        Sicherlich wäre es schöner, wenn die Anlagen dort gebaut werden wo schon viele stehen z.B. in der See oder großen Park’s. Aber wie kommt der Strom durchs Land? Die 380 KV Leitung soll auch nicht durch oder über Moringen hinweg gehen. Da stellt man sich mit Leuchtstofflampen unter eine Leitung und demonstriert.
        Was wäre wenn jetzt ein Umdenken kommt und die Stadt, anstatt der Windräder, einen Solarpark drei mal so groß wie in Hevensen und Nörten Hardenberg baut? Gibt es dann eine neue BI?

        1. Profilbild von Anke LangeAnke Lange

          Guten Tag ”ohne Namen”,
          sollte ein Solarpark entstehen, und Sie fühlen sich durch diesen ”gestört”, liegt es an Ihnen, ob Sie es hin nehmen oder aktiv werden. Der eine ärgert sich gerne in seinen vier Wänden, der andere diskutiert lieber offen seine Meinung, ein anderer macht das lieber anonym. Und manchmal entsteht eine BI und man tut sich mit Gleichgesinnten zusammen. Wir haben und sind weiterhin gerne bereit mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Bürgerfragestunde, persönliche Gespräche, Ratssitzung, das Gespräch in der Stadthalle, hatten (bis jetzt) mehr informellen Charakter. Der Austausch schien nicht erwünscht. Daher haben wir selbst Veranstaltungen organisiert, mit dem Fokus auf ”Austausch”! Wenn Sie von ”rum hacken auf einer Person” sprechen, frage ich mich, aus welcher Position heraus Sie das beurteilen! Glücklicherweise leben wir in einer Demokratie in der Meinungsfreiheit herrscht und man sich für seine Lebensqualität selbst einsetzten darf/kann/sollte. Windkraft auf der Weper mit Würgassen und Hypothesen über Soloarparks in Nörten zu diskutieren ist ein (Ihr) Weg. Wenn Sie Interesse an einer fundierten Diskussion haben, sind Sie herzlich zu unserem nächsten BI Treffen eingeladen. 7.10.2015- 20:15 Martini Kirche Moringen.

  7. Edith

    An den “ohne Namen”

    “U.a. anderem war hier auch Herr und Frau Utermark anwesend.”

    Verstehe den Sinn nicht, warum wir extra erwähnt werden. Ich werde mich auch nicht dazu weiter äußern, da ich prinzipiell nicht mit Menschen kommuniziere, die “keinen Namen” haben….ich möchte gerne meinen Gegenüber anreden können!

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